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Grundriss Der Psychiatrie in Klinischen Vorlesungen (1) Carl Wernicke

Grundriss Der Psychiatrie in Klinischen Vorlesungen (1)

Carl Wernicke

Published September 12th 2013
ISBN : 9781230474076
Paperback
34 pages
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 About the Book 

Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt.MoreDieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1894 edition. Auszug: ...Netzhautelemente je nach ihrer Lage auf einen Beweguugsmechanismus der Kinde so wirken, dass immer die Fovea centralis dem Reize zugewendet wird, und werden darin eine Abwehr-oder Angriffsbewegung im Sinne Meynerts erblicken mussen. In der That. muss sie sich im Thierreich gleich nutzlich zur Vertheidigung wie zum Angriff erweisen. Wenn oben davon Gebrauch gemacht worden ist, um die Entstehung von Gesichtsvorstellungen zu erklaren, so haben wir eigentlich schon vorgegriffen- diesem Act vorausgehen muss die Erwerbung eines Eaumbildes der Retina in unserem Bewusstsein der Korperlichkeit. Dadurch, dass die den Netzhautpunkten zugeordneten wahrnehmenden Zellen des optischen Projectionsfeldes je nach dem Netzhautmeridian verschiedenen Punkten des oculomotorischen Projectionsfeldes, je nach der Entfernung von der Netzhautmitte verschiedenen Intensitatsgraden ihrer Erregung durch Association zugeordnet sind, wird zunachst eine feste Orientirung uber die Lage der Netzhautpunkte und damit ein Raumbild der Retina gewonnen. Der Vorgang ist dabei derselbe wie bei der Erwerbung optischer Erinnerungsbilder: durch Gleichzeitigkeit oder Aufeinanderfolge der Erregung benachbarter Netzhautpunkte entsteht die feste Association zwischen den entsprechenden wahrnehmenden Zellen einerseits, durch die Einstellungsbewegungen des Auges zwischen diesen und den Punkten des motorischen Projectionsfeldes andererseits. Durch die stete Wiederkehr des gleichen Verhaltnisses unter den gleichen Bedingungen gewinnen die Associationen die notwendige, bis zur Unloslichkeit gesteigerte Festigkeit. Offenbar muss das Bewusstsein erst uber die Netzhaut orieutirt sein, ehe darauf...